Formel 1 Boliden
Die Kunst der Straße – Rennboliden im Hangar-7
Im Hangar-7 ist eine Ausstellung der besonderen Art zu sehen: die hohe Kunst des Formel 1-Designs. Bewundern Sie Struktur und Innenleben der Red Bull Rennwägen aus nächster Nähe, vom ersten Modell bis zu den aktuellen Erfolgsautos. Alle Details, die bei der Rennübertragung im TV verloren gehen, können Sie hier in aller Ruhe betrachten. Nehmen Sie sich ruhig Zeit – so still stehen die schnellsten Rennautos der Welt wahrscheinlich nur selten vor Ihnen.
Red Bull Racing RB7
Die Erwartungen für die Formel 1 Saison 2011 waren hoch, der RB7 startbereit, die Fahrer und das Team hochmotiviert. Mit 12 gewonnenen Grand Prix ging die Erfolgsserie in ein weiteres Jahr und neben den beiden erneuten Titeln - Fahrer- und Konstrukteurs Weltmeister – sollten auch die 18 von insgesamt 19 Pole Positions nicht unerwähnt bleiben.
Lediglich in Korea hatte Lewis Hamilton im Qualifying die Nase vorne; die Zielflagge sah jedoch diejenige vom RB7 als Erstes!
Red Bull Racing RB6
Ob Adrien Newey wusste, dass hier ein Siegerauto aus seiner Feder fließt, das weiß man nicht…Fakt ist: mit der vielversprechenden Kombination aus zwei großartigen Fahrern, dem RB6 und dem gesamten Red Bull Racing Team konnte man 2010 nach einer sehr erfolgreichen Saison am Ende beide Titel – die Konstrukteurs- sowie die Fahrerwertung – souverän über die Ziellinie bringen.
Dicht gefolgt von Mark Webber war Sebastian Vettel mit 23 Jahren somit der jüngste Weltmeister aller Zeiten.
Red Bull Racing RB5
Wie auch der RB4 wurde der RB5 von Adrian Newey und Geoff Willis entwickelt. Als Fahrer wurde Sebastian Vettel engagiert, der die Angewohnheit hat, seinen Autos Namen zu verleihen und so wurde der RB5 auch als „Kate’s dirty sister“ bekannt und konnte zusammen mit Sebastian den zweiten Platz in der Fahrerwertung belegen.
Sein Teamkollege Mark Webber wurde vierter und Red Bull Racing konnte Platz zwei in der Konstrukteurswertung einfahren.
Red Bull Racing RB4
Der RB4 trägt die Handschrift von zwei ausgezeichneten Designern, Adrian Newey and Geoff Willis. Nach den ersten Tests wurde Red Bull Racing mit den Fahrern David Coulthard und Mark Webber bereits als schärfster Konkurrent der etablierten Teams gehandelt.
Die Saison brachte mit Hamilton den bis dato jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte hervor, sowie mit Sebastian Vettel’s Sieg in Monza mit Scuderia Toro Rosso den jüngsten Pole-Setter und Rennsieger.
Red Bull Racing RB3
Der RB3 zeichnet sich durch ein reinrassiges Adrian Newey Design aus und wurde erstmals mit einem Renaut Motor ausgestattet.
Die Special Edition des RB3 zieren an die 15.000 Gesichter engagierter Formel 1 Fans. Mit jedem Bild wurde 2007 für die Wings for Life gespendet - eine gemeinnützige Forschungsstiftung mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Fortschritt und die medizinische Forschung zur Heilung von Querschnittslähmung als Folge einer Rückenmarksverletzung ("SCI") zu fördern und zu beschleunigen.
Red Bull Racing RB2
David Coulthard und Christian Klien waren die Piloten, die mit dem RB2 die Saison 2006 bestritten.
Nachdem Red Bull im November 2004 das Jaguar Racing Team übernommen hatte und die erste Saison mit dem nun eigenen Team „Red Bull Racing“ und dem RB1 bestritten hatte, ging es in der zweiten Saison darum, mit den selben Fahrern weiter Fuss zu fassen. Bereits in Monaco raste David Coulthard auf Platz 3. Fernando Alonso war mit 24 Jahren in dieser Saison der bis dato jüngste Titelträger.
Scuderia Toro Rosso - 2008
2008 kam es wohl zur knappsten Titelentscheidung der Formel 1 Geschichte Mit nur einem Punkt Vorsprung gewann Lewis Hamilton vor Felipe Massa. Aber auch die Fahrer von Scuderia Toro Rosso mischten kräftig mit. Sebastian Vettel startete nicht nur erstmals aus der Pole Position, sondern ging auch in Monza als Sieger des Italien Grand Prix über die Ziellinie und verzeichnete somit den ersten Sieg eines Red Bull eigenen Teams.
Scuderia Toro Rosso 2007
Durch die Übernahme des Vertrages von Red Bull Racing, begann Toro Rosso 2007 Ferrari Motoren zu verbauen. Die Fahrer Vitantonio Liuzzi und Scott Speed holten aus dem 056 V8 Motor alles raus und erfuhren sich den Respekt der Kollegen in dieser Saison.
Sebastian Vettel konnte 2008 in Monza sowohl seinen, als auch Toro Rosso's ersten Grand Prix Sieg einfahren und war somit der jüngste Formel 1 Fahrer auf der Pole und gleichzeitig der jüngste Fahrer, der jemals ein Formel 1 Rennen gewinnen konnte.
Scuderia Toro Rosso 2006 - Jos Pirkner F1
Der österreichische Bildhauer und Maler Jos Pirkner gestaltete 2006 das Fahrzeug von Toro Rosso. Das frühere Minardi Team war trotz einiger weniger Erfolge eine Ikone des italienischen Rennsports. Die Übersetzung des Teamnamens ins Italienische war demnach auch eine Repektsbekundung vor den italienischen Wurzeln des Rennstalls.
Pirkner bildetet sein Design erst auf ein ferngesteuertes Auto ab, bevor er es dann direkt auf einen maßstabgetreuen Formel 1 Wagen malte. Knud Tiroch, einer der bekanntesten österreichischen Spray Künstler, wurde die Ehre zuteil, den Bullen detailgetreu auf alle anderen Fahrzeuge und die Team Trucks zu übertragen.
Sauber Petronas C20
2001 war eine sehr erfolgreiche Saison für das Sauber Team. Peter Sauber setzte den unbekannten Neuling Kimi Räikkönen ins Auto und erlebte 2001 das beste Jahr der Teamgeschichte. Zusammen mit Nick Heidfeld sammelte der Finne 21 WM-Punkte, was Platz vier in der Endwertung der Konstrukteure bedeutete.
Sauber Petronas C19
Die Saison im Jahr 2000 verlief außerordentlich gut. Die Piloten Mika Salo und Pedro Diniz hatten den C19 gut im Griff und konnten sich von Rennen zu Rennen verbessern.
Michael Schumacher gewann zum dritten Mal die Fahrer-Weltmeisterschaft. Es war sein erster Weltmeistertitel für das Ferrari-Team und der erste Fahrer-Titel, den Ferrari seit 1979 gewinnen konnte. Mika Salo belegte den 11. Platz in der Fahrerwertung.
Sauber Petronas C18
1999 war ein Jahr voller Aufregungen und Neuerungen. Zum ersten Mal war Bridgestone Reifenlieferant für das Formel 1 Team. Kleinere Probleme bei Boxenstopps wurden rasch behoben, sodass Jean Alesi in seinem zweiten Jahr bei Sauber und Pedro Diniz, der Johnny Herbert ablöste, sich gut im Mittelfeld etablieren konnten.
Zu den unvergessenen Momenten in dieser Saison zählte sicherlich der spektakuläre Überschlag von Diniz auf dem Nürburgring nach einem Ausweichmanöver.
Sauber Petronas C17
Sauber Petronas C16
In den Jahren 1995 und 1996 war Sauber Werksteam von Ford, ab 1997 fuhr man mit Ferrari-Motoren. Der Sauber Petronas C16 wurde 1997 gleich von mehreren Fahrern über die Rennstrecken gejagt: ursprünglich waren Johnny Herbert und Nicola Larini Teamkollegen.
Nach fünf Rennen jedoch stieg Larini aus und wurde durch Gianni Morbidelli erstetzt – dieser brach sich zweimal die Hand und so sprang der Neuling Norberto Fontana für ihn ein. Mit Johnny Herbert konnte jedoch keiner der drei mithalten: In Ungarn konnte er den dritten Platz belegen.
Sauber Petronas C14
Hinter dem C im Rennstall von Peter Sauber verbirgt sich ein Geheimnis, das selbst viele Insider nicht wissen, steht es doch für seine Frau Christine.
Trotz oder gerade wegen der vielen Weiterentwicklungen des C14 innerhalb der ersten von 10 F1 Saisonen von Red Bull zusammen mit Sauber Petronas, konnte Sauber seinen ersten Podiumsplatz verbuchen. Piloten dieser Saison waren Karl Wendlinger und Heinz-Harald Frentzen.
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