Als mächtige Kraft aus vergangenen Tagen, die immer noch wirkt und sich ständig verändert, kann auch die Malerei gesehen werden. Eine neue Künstlergeneration sucht den Umgang mit dieser Kraft und übt sich höchst erfolgreich darin.

Dass Malerei in Italien eine lange Geschichte hat, ist kein großes Geheimnis. Was aber die aktuelle Kunstszene hervorbringt, ist außerhalb des südlichen Nachbarlandes wenig bekannt.
Bedenkt man die regionalen Unterschiede, so entstehen durch die acht Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung, deren Lebensmittelpunkte von Sizilien bis Südtirol verteilt sind, höchst unterschiedliche Zugänge zur Malerei. Ungewöhnliche Einblicke in eine fantastische Landschaft und alte Mythen etwa lässt der Mailänder Alessandro Ceresoli auf seinen tiefschwarz grundierten Arbeiten zu. Bunt und comichaft sind die Szenen von Gabriele Arruzzo, die Archaisches mit Aktuellem mischen. Farblich einprägend sind die grün dominierten Landschaften von Valentina D’Amaro. Ein unverhohlener Umgang mit traditionellen Symbolen und Tradition wird in der Malerei Francesco Laurettas sichtbar. Trotz der variierenden Motive und Techniken haben die Themen immer wieder eine italienische Handschrift: Leben und Tod, Tradition und Lifestyle – eine dialektische Kraft, die sich immer fortzusetzen scheint.
Der Ausstellungstitel „Una forza del passato“, ist ein lyrisches Zitat des Filmemachers und Schriftstellers Pier Paolo Pasolini, der damit seine Person in den Kontext der Vergangenheit Italiens stellt. Als mächtige Kraft aus vergangenen Tagen, die immer noch wirkt und sich ständig verändert, kann auch die Malerei gesehen werden. Eine neue Künstlergeneration sucht den Umgang mit dieser Kraft und übt sich höchst erfolgreich darin.
Folgende Termine dürfen wir Ihnen dazu anbieten:
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