Die Boeing PT-17 Stearman versetzt nicht nur den Betrachter zurück in die Zeit der Flugpioniere - den Piloten ergeht es genauso. Mit der imposanten Doppeldeckerkonstruktion, der aggressiven Flammenlackierung und dem bulligen 9-Zylinder Sternmotor zählt die "Harley der Lüfte" zu den meistfotografierten Flugzeugen im Hangar-7.
Die PT-19 Fairchild wurde als Basistrainer (Primary Trainer) für das U.S.-Army Corps entwickelt. Der Entwurf M-62 der Firma Fairchild gewann im September 1939 gegen 17 Mitkonkurrenten die entsprechende Ausschreibung. Der Aufbau bestand im Wesentlichen aus Stoff und Holz. Leidiglich der Rumpf wurde als Stahlrohrrahmen ausgeführt, wohingegen die Tragflächen in klassischer Holzbauweise gefertigt waren.
Sie setzte neue Maßstäbe in der militärischen Luftfahr t und war in der US Air Force heiSS geliebt: die Lockheed P-38 Lightning. Der Jagdbomber sorgte im zweiten Weltkrieg nicht nur mit seiner Drei-Rumpf-Konstruktion für Aufsehen, sondern auch mit seinen durchwegs erfolgreichen Einsätzen. Über 70 Jahre nach der Geburtstunde erheben sich welt weit nur noch wenige P-38 majestätisch in die Lüfte – eine davon ist seit Anfang März 2009 in Salzburg. Die Flotte der Flying Bulls sowie der Hangar-7 sind somit um ein fan tastisches Prunkstück reicher.
Als Jugoslawiens "Air Force One" beförderte sie einst Marschall Tito und seine illustren Gäste. Nach Einsätzen in Afrika wäre sie fast zum Ersatzteillager degradiert worden. Jetzt ist sie das Glanzstück der Flying Bulls.
Einer der schönsten Bomber aller Zeiten – gerettet von einem US-Flugzeugfriedhof, komfortabel eingerichtet und über den Ozean nach Österreich gebracht.
Der legendäre Jagdbomber aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Koreakrieg schoss sogar Jets ab. Das Exemplar der Flying Bulls blieb allerdings friedfertig: Es flog in Honduras und Texas, ehe es nach Salzburg übersiedelte.
Der Trainer der US-Navy (Baujahr 1954) wurde von Flying Bulls-Chefpilot Sigi Angerer in Oklahoma gefunden und umgehend erworben. Die "Trojan" ist der Star vieler Airshows.
Der ideale Jet: pfeilschnell, wendig, wunderschön. Zudem voll kunstflugtauglich. Die drei Alpha Jets der Flying Bulls stammen von der deutschen Luftwaffe.
Die Überstellung der einmotorigen Caravan von den USA via Nordatlantik nach Europa war ein ziemliches Abenteuer für die beiden Piloten.
Als erster Leichthubschrauber der Welt wurde die BO-105 mit zwei Triebwerken, Doppelhydraulik, triebwerkseigener Kraftstoff- und Ölversorgung sowie doppelter elektrischer Versorgung ausgerüstet.
Die Bell 47 der Flying Bulls mit dem Kennzeichen D-HEBA wurde 1966 gebaut. Die Musterzulassung für diesen Helikoptertyp erfolgte schon 1946 – als weltweit erster Zivilhubschrauber.
Neuzugang bei den Flying Bulls: Die Bell AH-1 Cobra ist Amerikas legendärer Kampfhubschrauber. Für die Bulls wird sie vor allem Einsätze auf Airshows fliegen.
Die legendäre Pilatus Porter PC-6 wurde als Arbeitstier konzipiert und ist als solches rund um die Welt erfolgreich im Einsatz. Ihre Aufgabe bei den Flying Bulls: Die Fallschirmspringer des österreichischen Heeressportvereins auf Absprunghöhe zu bringen.