Flugzeuge
Die Flotte der Flying Bulls
Extra 300L
Die Namensgebung geht eigentlich auf ihren Erfinder, Walter Extra, zurück. 1993 verließ die erste Propellermaschine das Werk seiner Firma Extra Aircraft in Deutschland. Die Flugmaschinen des mehrfachen deutschen Meisters im Motorkunstflug zeichnen sich durch ihre extreme Manövrierfähigkeit aus. Das liegt an ihrer starken Motorisierung, ihrem leichten Gewicht, der geringen Spannweite und an den großen Ruderflächen wie Ausschlägen. Die zweisitzige Extra 300L der Flying Bulls wird als Medienmaschine, für Kunstflugeinweisungen und für Einzeldarbietungen bei Luftfahrtveranstaltungen eingesetzt, hatte aber auch bereits viele Auftritte bei Airshows in Polen, Dänemark, Deutschland und Österreich.
Cessna C 337
Auf den ersten Blick wirkt die Cessna 337 Skymaster aufgrund ihrer Größe im Vergleich zu einer B-25 oder DC-6B im Hangar-7 fast unscheinbar. Das ändert sich schlagartig, sobald ihre beiden Motoren angeworfen werden. Dann merkt selbst ein Flugzeuglaie, dass es sich bei diesem Typ um eine besondere Maschine handeln muss.
BD-5J Microjet
Dank einer Spannweite von knapp fünf Metern, einem Turbinentriebwerk mit kraftvollen 328 Pfund Schub und einer Höchstgeschwindigkeit von fast 500 km/h sind die Maschinen prädestiniert für spektakuläre Manöver in der Luft. Von den 14 jemals gebauten Maschinen existieren heute gerade noch drei flugfähige Exemplare.
Lockheed P-38L
Sie setzte neue Maßstäbe in der militärischen Luftfahr t und war in der US Air Force heiß geliebt: die Lockheed P-38 Lightning. Der Jagdbomber sorgte im zweiten Weltkrieg nicht nur mit seiner Drei-Rumpf-Konstruktion für Aufsehen, sondern auch mit seinen durchwegs erfolgreichen Einsätzen. Über 70 Jahre nach der Geburtstunde erheben sich welt weit nur noch wenige P-38 majestätisch in die Lüfte – eine davon ist seit Anfang März 2009 in Salzburg. Die Flotte der Flying Bulls sowie der Hangar-7 sind somit um ein fan tastisches Prunkstück reicher.
Eurocopter EC135
Er fällt ein wenig aus der Reihe, der Helikopter der Flying Bulls: Sein modernes Design und das jugendliche Alter (Baujahr 2006) machen den EC135 zu etwas Besonderem. „Der beste Hubschrauber, den man in dieser Klasse kaufen kann“, adelt ihn Blacky Schwarz.
Das Einsatzgebiet des zweimotorigen EC135 liegt hauptsächlich in der Flugrettung, in der Nutzung als Schulungs- und Polizeihubschrauber, aber auch als Business-Helikopter.
Boeing PT-17 Stearman
Die Boeing PT-17 Stearman versetzt nicht nur den Betrachter zurück in die Zeit der Flugpioniere - den Piloten ergeht es genauso. Mit der imposanten Doppeldeckerkonstruktion, der aggressiven Flammenlackierung und dem bulligen 9-Zylinder Sternmotor zählt die "Harley der Lüfte" zu den meistfotografierten Flugzeugen im Hangar-7.
Fairchild PT-19 M-62 A
Die PT-19 Fairchild wurde als Basistrainer (Primary Trainer) für das U.S.-Army Corps entwickelt. Der Entwurf M-62 der Firma Fairchild gewann im September 1939 gegen 17 Mitkonkurrenten die entsprechende Ausschreibung. Der Aufbau bestand im Wesentlichen aus Stoff und Holz. Leidiglich der Rumpf wurde als Stahlrohrrahmen ausgeführt, wohingegen die Tragflächen in klassischer Holzbauweise gefertigt waren.
Douglas DC-6B
Als Jugoslawiens "Air Force One" beförderte sie einst Marschall Tito und seine illustren Gäste. Nach Einsätzen in Afrika wäre sie fast zum Ersatzteillager degradiert worden. Jetzt ist sie das Glanzstück der Flying Bulls.
North American B-25J „Mitchell“
Einer der schönsten Bomber aller Zeiten – gerettet von einem US-Flugzeugfriedhof, komfortabel eingerichtet und über den Ozean nach Österreich gebracht.
Chance Vought F4U-4 „Corsair“
Der legendäre Jagdbomber aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Koreakrieg schoss sogar Jets ab. Das Exemplar der Flying Bulls blieb allerdings friedfertig: Es flog in Honduras und Texas, ehe es nach Salzburg übersiedelte.
North American T-28B „Trojan”
Der Trainer der US-Navy (Baujahr 1954) wurde von Flying Bulls-Chefpilot Sigi Angerer in Oklahoma gefunden und umgehend erworben. Die "Trojan" ist der Star vieler Airshows.
Alpha Jet
Der ideale Jet: pfeilschnell, wendig, wunderschön. Zudem voll kunstflugtauglich. Die drei Alpha Jets der Flying Bulls stammen von der deutschen Luftwaffe.
Cessna CE 208 Amphibian „Caravan“
Die Überstellung der einmotorigen Caravan von den USA via Nordatlantik nach Europa war ein ziemliches Abenteuer für die beiden Piloten.
BO105 CB
Als erster Leichthubschrauber der Welt wurde die BO105 mit zwei Triebwerken, Doppelhydraulik, triebwerkseigener Kraftstoff- und Ölversorgung sowie doppelter elektrischer Versorgung ausgerüstet.
Bell 47 G-3B-1 (Soloy)
Die Bell 47 der Flying Bulls mit dem Kennzeichen D-HEBA wurde 1966 gebaut. Die Musterzulassung für diesen Helikoptertyp erfolgte schon 1946 – als weltweit erster Zivilhubschrauber.
Bell Cobra TAH-1F
Neuzugang bei den Flying Bulls: Die Bell AH-1 Cobra ist Amerikas legendärer Kampfhubschrauber. Für die Bulls wird sie vor allem Einsätze auf Airshows fliegen.
Pilatus Turbo Porter PC-6/B2-H4
Die legendäre Pilatus Porter PC-6 wurde als Arbeitstier konzipiert und ist als solches rund um die Welt erfolgreich im Einsatz. Ihre Aufgabe bei den Flying Bulls: Die Fallschirmspringer des österreichischen Heeressportvereins auf Absprunghöhe zu bringen.
Weiterführende Informationen
Öffnungszeiten Hangar-7 Flugzeugmuseum
Täglich 09:00 - 22:00 Uhr
Wir bitten um Verständnis, dass es nicht möglich ist, alle Exponate, zu jedem Zeitpunkt im Hangar-7 auszustellen, da die Flugzeuge und Formel 1 Boliden im Rahmen von Flugshows, Events und Messen regelmäßig im Einsatz sind.
Gerne geben wir telefonisch Auskunft!
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